Überfordert

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Es ist total in Ordnung, als Mutter überfordert und gestresst zu sein

Überblick

Du darfst dich überfordert fühlen!

Ich heiße Christina Eberitsch, bin Mama von 4 Kindern, Ehefrau und arbeite als systemische Beraterin mit Schwerpunkt Familien in Unterwellenborn.

Es ist total in Ordnung, als Mutter überfordert und gestresst zu sein

Als Mutter ist man oft überfordert ; hat man oft das Gefühl, immer alles perfekt machen zu müssen – den Haushalt, die Kinderbetreuung, die Arbeit und alles dazwischen. Die To-Do-Liste scheint endlos und der Druck, allem gerecht zu werden, kann einen überfordern. Manchmal reicht schon der Gedanke an zusätzliche Unordnung, um einen in die Verzweiflung zu treiben. Und dann kommen die Kinder mit glänzenden Augen und wollen mit Fingerfarben malen oder Glitzer streuen. Ein Teil von einem möchte diesen Momenten der kindlichen Kreativität nachgeben, doch der andere Teil schreit innerlich: „Stopp, ich kann nicht mehr!“

Leider ist es in unserer Gesellschaft oft schwierig, solche Gefühle offen zu zeigen. Zu oft hört man Sätze wie: „Ach lass doch, es sind doch Kinder.“ Ja, es sind Kinder, und es ist wichtig, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Doch genauso wichtig ist es, dass Eltern auf ihre eigenen Bedürfnisse achten. Denn nur wenn wir genug Ressourcen haben, können wir auch gute Eltern sein.

Die Realität des Elternseins – in einem Moment überfordet, im nächsten glücklich

Es ist völlig normal, sich manchmal überfordert zu fühlen. Jeder hat seine Grenzen, und es ist wichtig, diese zu erkennen und anzuerkennen. Wenn wir ständig unsere eigenen Bedürfnisse ignorieren, führt das nur zu Burnout und Frustration. Bedürfnisorientierte Erziehung bedeutet nicht nur, die Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen, sondern auch die der Eltern. Denn ausgeglichene und glückliche Eltern können viel besser auf ihre Kinder eingehen.

Kompromisse finden

In der Praxis bedeutet das, dass nicht jeden Tag gemalt, gebastelt und gematscht werden kann. Es ist okay, Tage zu haben, an denen man einfach keine zusätzliche Unordnung ertragen kann. Kommunikation und Kompromisse sind hier der Schlüssel. Erklären Sie Ihren Kindern, warum heute kein Basteltag ist und suchen Sie gemeinsam nach anderen Aktivitäten, die weniger Chaos verursachen, aber dennoch Spaß machen.

Überfordert
Überfordert und gestresst

Unterstützung suchen

Es ist auch wichtig, Unterstützung zu suchen, wenn man sie braucht. Sei es durch den Partner, Freunde, Familie oder professionelle Hilfe. Du musst nicht alles alleine schaffen. Ein Netzwerk von Unterstützern kann eine enorme Erleichterung sein und helfen, den Alltag besser zu bewältigen.

Fazit

Es ist in Ordnung, als Mutter überfordert und gestresst zu sein. Es ist sogar normal. Die gesellschaftlichen Erwartungen und der innere Druck können oft überwältigend sein. Doch nur wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse anerkennen und respektieren, können wir auch wirklich für unsere Kinder da sein. Also, nimm dir die Zeit die du brauchst, setze Grenzen und suche dir Unterstützung, wenn nötig. Denn letztendlich profitierst sowohl du als auch deine Kinder davon, wenn du sich gut um dich selbst kümmerst.

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